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Gold: Unvergängliche Schönheit am Körper tragen

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Mit Gold verbinden Menschen etwas unvergleichlich Kostbares. Wer Schmuckstücke aus diesem Material wählt, weiß seine Pracht und Unvergänglichkeit zu schätzen. Sein Besitz oder einfach nur sein Anblick löst Emotionen aus. Goldschmuck ist zeitlos. Er unterstreicht die Schönheit der Trägerin und verleiht ihr Ausstrahlung.

Gedanken zum Gold

Denken sie über Gold nach kommen Ihnen bestimmte Assoziationen und Begrifflichkeiten in den Sinn. Zu diesem berühmten Edelmetall gehört unbestritten das Geld. Die Gulden bestanden früher aus Gold. Auch andere Währungsbezeichnungen diverser Länder machen auf das Material, aus dem die Königskronen bestehen, aufmerksam. Sprechen wir von einer Stange Geld, liegt das daran, dass das Edelmetall in früheren Zeiten in Stangen gegossen wurde. Ist etwas wertvoll, neigen Menschen dazu, es mit Gold zu vergleichen. Beim Kaffee sprechen wir von braunem, beim Erdöl von schwarzem Gold. Mit diesen Vergleichen locken Verkäufer anspruchsvolle Kunden an. Elfenbein und Porzellan tragen die Bezeichnung weißes Gold. Erhält jemand eine Auszeichnung, wiegt man seine erbrachte Leistung mit Gold auf. Wer bei einem sportlichen Wettkampf siegt, erhält eine Goldmedaille. Zum Bundesverdienstkreuz gehört ein goldener vierspitziger Stern. Katholischen Persönlichkeiten überreicht der Papst für Ihre Verdienste eine mit Brillanten besetzte goldene Rose aus Massivgold. Helden aus der früheren Sowjetunion erhielten einen goldenen Stern.

Doch Gold ist nicht nur vom materiellen Wert. Es symbolisiert Wahrheit und Hilfsbereitschaft sowie Freundschaft und Treue. Das Eigenschaftswort goldig, für niedlich, reizend und hübsch, macht deutlich, dass das Gold auch symbolisch für Schönheit steht. In Märchen verwenden die Schriftsteller das Wort Gold für das Gute.

Möchte ein Mann einer Frau zeigen, wie wertvoll sie für ihn ist und deshalb mit etwas Schönem, Teurem und Glanzvollem erfreuen, schenkt er Ihr ein Schmuckstück aus Gold. Damit liegt er goldrichtig, denn welche Frau mag es nicht, unvergängliche Schönheit an ihrem Körper zu spüren?

Wie sich die Bedeutung von Goldschmuck im Laufe der Zeit wandelte

Eine weite Verbreitung fanden im Mittelalter Ringe aus Gold. Sie erfüllten einen sakralen Zweck bei den kirchlichen Würdenträgern. In der Renaissance schmückten sich die Adeligen sowie wohlhabende Bürger mit Schmuck aus Gold. In der heutigen Zeit ist das Tragen von Goldschmuck nicht mehr nur den Reichen vorbehalten. Goldschmiede fertigen:

  • Broschen,
  • Ketten,
  • Manschettenknöpfe,
  • Diademe,
  • Armreife sowie
  • Ringe,
  • Fußkettchen,
  • Ohrstecker, Ohrhänger und Ohrringe

sowie andere Schmuckstücke aus dem begehrten Edelmetall.

Goldschmuck und sein spiritueller Nutzen

Was kann, spirituell gesehen, das Tragen eines Goldringes am Ringfinger bewirken?

Tragen Männer und Frauen einen Goldring am Ringfinger, ziehen sie durch ihn das als Chaitanya bezeichnete göttliche Bewusstsein an. Zudem bewirkt der Ring das Aktivieren und Ausstrahlen göttlicher Energie. Das Chaitanya übt zum Zweck einer Akupressur einen Druck auf den Finger aus. Dadurch nimmt dieser göttliches Bewusstsein in Empfang. Zudem befreit die Akupressur Störungen durch schwarze Energie. Den besten Erfolg können Sie erzielen, wenn Frauen die Goldringe an der linken und Männer sie an der rechten Hand tragen.

Goldene Ohrringe und ihre spirituelle Wirkweise

Sattvische Ohrringe ziehen das göttliche Prinzip an und strahlen es aus. Zudem strömt Glückseligkeit zum Ohrring. Gleichzeitig strahlt sie wieder aus. Das Chaitanya verteilt sich in die Umgebung sowie im gesamten Organismus.

Goldketten und ihre spirituelle Bedeutung im Kampf gegen negative Energien

Tragen Sie eine Goldkette, soll dies bewirken, dass Wellen des Feuerprinzips, mit göttlichem Bewusstsein angereichert, angezogen und diese wiederum an die Umgebung abgegeben werden. Die Bildung des Feuerprinzips ruft den mit Kshātrabhav bezeichneten Kampfgeist des Goldkettenträgers hervor. Ihn benötigt die Person in der spirituellen Praxis für das Durchhaltevermögen sowie, um gegen negative Energien ankämpfen zu können.

Warum sollten die spirituellen Schmuckstücke aus Gold sein?

Die Art des Metalls entscheidet darüber, wie stark der Nutzen für die den Schmuck tragende Person letztendlich ist. Die spirituelle Wissenschaft kam zu der Erkenntnis, dass oberhalb der Taille getragener Schmuck aus Gold sein sollte. Dies dient dem Schutz vor negative Wesenheiten wie

  • Dämonen,
  • Geister,
  • negative Energien oder
  • Teufel.

Die Ausführung des Schmucks ist entscheidend

Spiritueller Schmuck kann sattvisch oder Tama-belastet sein. Wählen Sie sattvischen Schmuck, ist dieser der Form einer Blüte nachempfunden oder von runder Gestalt. Sie strahlen positive Energien aus und vermitteln Glückseligkeit.

Weitere Verwendungsmöglichkeiten von Goldschmuck

Schmuck aus Gold erweckt die Lebensfreude nicht nur bei spirituell angehauchten Personen. Er ist geradezu bekannt dafür, Emotionen auszulösen, insbesondere bei den Personen, die ihn direkt auf ihrer Haut tragen. Frauen und Männer tragen ihn zu verschiedenen Anlässen, die oft von feierlicher Natur sind. So begleiten die Schmuckstücke aus Gold ihre Träger beispielsweise zu:

  • Hochzeiten,
  • Abiturfeiern,
  • Theaterbesuchen,
  • Geburtstagen,
  • Bällen und
  • Jubiläen.

Goldschmuck in anderen Farben als Gelbgold

Schmuck aus Gold trägt nicht immer die klassische Farbe Gelbgold. Bekannte Varianten sind:

  • Weißgold,
  • Graugold,
  • Grüngold,
  • Roségold,
  • Blassgold,
  • Rotgold sowie
  • Titangold.

Legierungen, die Titangold erzeugen, bestehen aus 99 Prozent Gold und 1 Prozent Titan. Aus diesem Material entstehen vornehmlich Trauringe.

Die farbigen Legierungen enthalten überwiegend Gold, Silber und Kupfer. Der Silberanteil beim Gelbgold ist entsprechend dem von Kupfer. Beim Rotgold ist der Kupferanteil höher als der des Silbers. Möchten die Hersteller ein blasses Gold erzeugen, nehmen sie weniger Kupfer als Silber. Die Legierung für grünes Gold enthält fast ausschließlich Silber. Ein kräftiger Grünton bedarf der Zugabe von Cadmium. Dies ist jedoch seit 2011 in der Europäischen Union verboten. Weißgold- sowie Graugold-Legierungen enthalten neben dem Gold Palladium oder Silber sowie Platin. Weißgoldlegierungen können neben anderen Stoffen Kobalt, Mangan-Germanium oder Chrom enthalten.

Der Goldschmuck erhält seine Farbe durch Legierungen in unterschiedlicher Zusammensetzung. Neben der Färbung bewirken sie, dass sich die Härte des Materials verändert.

Goldschmuck kombiniert mit anderen Materialien

Für welche der verschiedenen Goldarten Sie sich entscheiden, bleibt Ihrem persönlichen Geschmack überlassen. Zauberhafter Goldschmuck entsteht durch die Kombination mit verschiedenen anderen Edelmetallen sowie mit Diamanten, Brillanten, Strass oder mit Perlen.

Damenringe aus den Materialien Rotgold und Silber wirken sehr modern. Trendigen Schmuck entwarf Thomas Sabo mit seinem Armband, das aus aneinandergereihten Perlen aus Silber und Gelbgold besteht.

Die Juwelierkette Christ bietet einen äußerst bezaubernden Damenring an. Bei diesem trifft ein schmaler Ring aus Gelbgold auf 7 Brillanten, die der Goldschmied in Form einer Blüte arrangierte.

Jette designte ein Collier mit dem für den Markenhersteller typischen Symbol: einer endlosen Schleife. Die feine Gliederkette sowie das Zierelement bestehen aus 333er Gelbgold. Mit Zirkonia besetzt, funkelt sie unentwegt. Ein weiteres Collier von Christ kombiniert einen schwarzen Saphir mit einer Kette aus 585er Weißgold und 16 kleinen Brillanten. Ohrringe aus Gold verzieren oft Perlen oder, wie diejenigen von Ostsee-Schmuck, runde Bernsteine. In Kombination mit der goldenen Halterung avancierte dieser Ohrschmuck zum echten Eyecatcher.

Optische Abwechslung bieten auch die verschiedenen Kettenarten, wie

  • die Tigeraugenkette,
  • die Venezianerkette,
  • die Panzerkette oder
  • die Schlangenkette.

Welche Goldart passt zu Ihnen?

So faszinierend Sie auch manchen Goldschmuck finden, nicht jedes Schmuckstück passt zu jeder Person. Sind Sie ein heller Typ? Ist Ihre Haut bläulich oder rosafarben? In diesem Fall steht Ihnen ein Schmuckstück aus Weißgold gut. Wählen Sie bezüglich Ihres Outfits dazu dezente Farben.

Zu einem sonnengebräunten Typ passt Gelbgold ebenso wie zu Menschen mit dunkler oder gelber Hautfarbe. Von der Kleidung her tragen Sie zu Gelbgold kräftige Farben. Dieser für Goldschmuck klassische Farbton wirkt elegant. Er eignet sich hervorragend für Abendevents. Tragen Sie gern Roségold, liegen sie damit im Trend. Ist Ihre Haut olivfarben, rötlich oder hell? Ließen Sie sich von der Sonne einen schönen Goldton verpassen oder sind Sie gar weiß wie Schnee? Mit einem Schmuckstück aus Roségold liegen sie auf jeden Fall richtig, denn es weiß sich Ihrer Hautfarbe anzupassen. Achten Sie dennoch darauf, dass er zu Ihrer Statur passt. Trage Sie dazu Cardigans, Pullover und Blazer in warmen Braun- und Rottönen. Ebenso harmonieren Pastellfarben. Suchen Sie in Ihrem Schrank nach Kleidungsstücken in Vanille, Himmelblau, Apricot oder Rosa. Besonders gut passen Schmuckstücke in Roségold, beispielsweise eine Gliederkette, zu einem schwarzen Jumpsuit sowie zu weißer, cremefarbiger oder schwarzer Kleidung.

Noch besser einordnen können Sie Ihren Typ, indem Sie sich an die Typ- und Farbberatung halten. Diese unterscheidet vier Typen entsprechend den Jahreszeiten. Nachdem Sie sich einordnen konnten, erfahren Sie, welcher Schmuck am besten zu Ihnen passt und welche Kleiderfarben Sie passend zum Schmuck wählen sollten.

Entsprechen Sie dem Frühlingstyp, wachsen auf Ihrem Kopf Haare mit einem warmen goldigen Ton. Sie können braun oder blond sein. Sehen Sie gelbgoldene Schmuckstücke, eventuell kombiniert mit roter Koralle, Jade oder Bernstein, greifen Sie zu. Der Farbton passt hervorragend, wenn Sie Ihre Kleidung entsprechend anpassen. Wählen Sie ein kräftiges Rot oder ein helles Grün. Ein warmer Gelbton, Apricot und Orange harmonieren ebenso zu dem Schmuckstück.

Den Sommertyp kennzeichnet eine aschig und kühl wirkende Haarfarbe. Die Augen sind grün, grau oder blau oder eine Mischung davon. Die Haut schimmert in Rosa oder wirkt bläulich. Von der Kleidung her stehen Ihnen Pastellfarben wie Flieder, Mintgrün, Hellblau sowie ein zartes Rosa. Wählen Sie beim Goldschmuck die weiße Variante. Attraktiv für Sie könnte ein mit einem Amethysten oder Rosenquarz besetzter Weißgoldschmuck ausfallen.

Den Herbsttyp erkennen Sie an hell- bis dunkelbraunen Haaren, die rötlich schimmern. Sind Ihre Augen dazu braun oder grün und die helle Haut trägt einen rötlichen Schimmer, empfiehlt sich für Sie orangefarbene, braune, auberginefarbene oder gelbe Kleidung. Silbrig schimmernder Schmuck passt gut zu Ihnen.

Der Schneewittchentyp, wie der Wintertyp auch genannt wird, hat dunkelbraune, selten graue oder grüne Augen. Wie das Mädchen aus dem Märchen bescherte ihm die Natur dunkles, bläulich schimmerndes Haar. Sein Teint ist sehr hell mit einem kühlen Unterton. Entsprechen Sie diesem Typ, tragen Sie Kleidung in Schwarz, in Weiß oder Royalblau. Auch die Farbe Pink sowie das Dunkelrot steht Ihnen. Schmucksteine wie Aquamarin oder Rubine komplettieren den Look des silberfarbenen Schmucks.

Goldschmuck sollte nicht nur zum Typ, sondern auch zur Persönlichkeit passen

Sind Sie klein und zierlich, ist opulenter Schmuck nicht die richtige Wahl. Unterstreichen Sie Ihre Persönlichkeit mit schlichtem und filigranem Goldschmuck wie beispielsweise dem “Elise Necklace“ von Pippa&Jean. Messen Sie mindestens 1,70 Meter, eignet sich für Sie opulenter Schmuck. Zierliche Teile wirken unpassend.

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