Wohnen

Perfekter Sonnenschutz für das Eigenheim

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Sommer, Sonnenschein und warme Temperaturen gehören zusammen. Während man sich freut, dass es draußen lange hell ist und zahlreiche Freizeitaktivitäten zum Aufenthalt an der frischen Luft einladen, gibt es jedoch im wahrsten Sinne des Wortes auch eine Schattenseite. Die Hitze spürt man nämlich nicht nur draußen in der Natur, sondern auch im Eigenheim. In manchen Wohnungen mit südseitigen Fenstern wird es mit 30 Grad und mehr unerträglich heiß. An eine angenehme Nachtruhe ist bei diesen Werten nicht zu rechnen. Abhilfe schafften verschiedene Beschattungsmöglichkeiten, die hier vorstellt werden.

Generelle Tipps rund um das Thema Hitze in der Wohnung

Egal ob im Büro, im der Wohnung oder im Haus, hohe Temperaturen im Eigenheim führen zu zahlreichen gesundheitlichen Problemen. Immerhin besteht die Gefahr, dass der Körper austrocknet. Besonders intensiv spüren Menschen die Auswirkungen, wenn sie sich in heißer Umgebung konzentrieren wollen oder sollen. Hier einige interessante Zahlen zu dem Thema:

  • Besonders gut kann man sich bei einer Raumtemperatur zwischen 18 und 21 Grad konzentrieren
  • Steigt die Temperatur auf mehr als 26 Grad, sinkt die Konzentration um mindestens 15 Prozent
  • Ab einer Temperatur von 35 Grad sinkt die Aufmerksamkeit überhaupt auf die Hälfte des normalen Niveaus
  • Das ist einer der Gründe, warum die Unfallgefahr bei Hitze um mindestens 10 Prozent steigt.

Abhilfe gegen Hitze im Eigenheim schafft eine Klimaanlage. Aus verschiedenen Gründen entscheiden sich Bewohner jedoch bewusst dagegen. Immerhin verbraucht das Gerät viel Energie und ist nicht gerade umweltfreundlich. Außerdem belastet eine Klimaanlage mitunter auch den Organismus, vor allem wenn sie zu stark eingestellt ist. Geht man aus einem klimatisierten Raum ins Freie, spürt man die Auswirkungen deutlich. Einige Maßnahmen verhindern, dass sich der Wohnraum über alle Gebühren auflädt. Dazu zählt zum Beispiel nur am Abend zu lüften. Wenn die Sonne nicht mehr hoch am Himmel steht, sind die Außentemperaturen oft niedriger als innerhalb des Hauses. Diesen Umstand sollte man sich zunutze machen. Doch nicht nur die Sonneneinstrahlung von außen lässt die Raumtemperatur steigen. Dazu führen auch Elektrogeräte, die Wärme abgeben. Daher lohnt es sich, alle unnötigen Geräte abzuschalten oder möglicherweise komplett vom Stromkreis zu trennen.

Für Beschattung sorgen

Warum sich die Luft innerhalb von Wohnungen und Häusern so stark erwärmt, liegt an den großen Fensterflächen. Die Architekten planen sie im modernen Wohnbau mit ein, um lichtdurchflutete Räume zu schaffen. Das ist an und für sich ja positiv für das Raumklima, im Sommer muss man jedoch vor allem in Südlage mit hohen Temperaturen rechnen. Somit ist wichtig, auf verschiedene Möglichkeiten der Beschattung zurückzugreifen. In vielen Wohnungen und Häusern finden Neumieter schon beim Einzug Innenjalousien vor. Dabei handelt es sich um eine vergleichsweise günstige Variante der Beschattung. Die einzelnen Lamellen lassen sich in der Regel individuell verstellen und somit auf die Sonneneinstrahlung anpassen.

Eine weitere Möglichkeit, Sonnenstrahlen erst gar nicht in den Wohnraum gelangen zu lassen, sind dunkle Vorhänge. Es gibt sie sogar mit spezieller UV-Beschichtung, die dafür sorgt, dass die Strahlen beim Aufprallen reflektiert werden. Bei Modellen in dunklen Farben trifft nur wenig Sonne in den Raum ein. Aus diesem Grund eignet sich diese Art der Beschattung gut für Schlafräume. Hier ist es nicht so wichtig, ob es tagsüber dunkel ist. Sowohl Vorhänge als auch Innenjalousien sind relativ leicht zu montieren. Dafür sind keine baulichen Veränderungen notwendig.

Außenjalousien punkten mit vielen Vorteilen

Wer sich für Außenjalousien entscheidet, schlägt gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Sie sind nämlich nicht nur für die Beschattung optimal, sondern dienen außerdem als Diebstahlschutz. Immerhin orientieren sich Einbrecher meistens nach Einbruch der Dunkelheit an der Innenbeleuchtung. Außerdem steigen sie in der Regel durch die Fenster ein, was durch Außenjalousien deutlich erschwert wird.

Außenjalousien eignen sich perfekt als Sonnenschutz. Sie sind wie der Name schon sagt an der Außenseite der Fenster montiert. Daher dringen die Sonnenstrahlen erst gar nicht durch das Glas durch, sondern prallen außen ab. Damit bleibt es im Innenraum kühl und das deutlicher als bei Innenjalousien. Rollläden sind außerdem ein guter Sichtschutz. Das ist besonders dann ein Vorteil, wenn sich Wohnräume im Erdgeschoss befinden. Auch als Schallschutz punkten Außenjalousien. Wer an einer viel befahrenen Straße lebt, wird sich gerade in diesem Punkt glücklich schätzen.

Warum viele vor der Montage von Außenjalousien zurückschrecken, liegt an dem vergleichsweise hohen Preis. Sie sind deutlich teurer als Vorhänge oder Innenjalousien. Außerdem sind bauliche Maßnahmen notwendig, um sie zu montieren. Bei Außenbeschattung unterscheidet man generell zwischen Rollläden und Jalousien. Rollläden sind aus einem Stück gefertigt und bestehen aus einem Panzer, der oben am Fenster montiert wird. Eine Jalousie hingegen besteht aus mehreren Lamellen, die teilweise schwenkbar und somit flexibel sind. Zur Auswahl stehen Modelle aus Kunststoff oder Aluminium. Des Weiteren entscheiden sich Kunden zwischen Varianten mit Elektromotor und Handantrieb.

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